Aktuelles

Kulturtipps, Meinungen und Informationen....

Einladung zur Jahres - Mitgliederversammlung

26. November 2019

am Dienstag, 26. November 2019 um 18.00 Uhr
im Kleinen Saal des Theaters am Ring, VS-Villingen

Tagesordnung:
- Bericht des Vorstandes
- Kassenbericht, Bericht der Rechnungsprüfer und Beschluss der Jahresrechnung
- Antrag auf Entlastung des Vorstands
- Bericht aus dem Amt für Kultur, u.a. aktuelle Informationen von Herrn Dr. Michael Hütt zur Entwicklung des Bürkareals in Schwenningen
- Sonstiges

 

Kulturstammtisch: „Umgestaltung und Erweiterung des Bürk-Areals als Museumsquartier“

09. Mai 2019

Eine der großen Baustellen der Kulturlandschaft in Villingen-Schwenningen sind das Bürk-Areal und die Frage nach der Weiterentwicklung der städtischen Galerie und der Museen. Der Freundeskreis Kultur VS, der Freundeskreis Städtische Museen und der Förderkreis lebendiges Uhrenindustriemuseum laden daher zu einer Diskussion mit allen Interessierten ein. Im Rahmen eines Stammtischgespräches sollen, moderiert von Holger Westendorf, Gedanken, Wünsche und Ideen der Bürger aufgegriffen und gemeinsam diskutiert werden.

Der Stammtisch findet am
Montag, dem 13. Mai, um 19 Uhr
im Uhrenindustriemuseum, Bürkstr. 39, VS-Schwenningen

statt. Für Bewirtung ist gesorgt.

Jahres-Mitgliederversammlung am 26.11.2018

18. Januar 2019

  • Bürgerschaftliches Engagement zur Kulturförderung

  • Freude über Neubestuhlung im Theater am Ring

  • Zukunft des Bürkareals

Welche Akzente wird die Neckarhalle setzen, wie geht es mit dem Bürkareal weiter, wird es in Villingen-Schwenningen weitere kulturelle Großereignisse, zum Beispiel ein „unplugged“-Festival geben? Diese und andere Fragen wurden auf der Jahresversammlung des Freun­des­kreises Kultur Villingen-Schwenningen lebhaft diskutiert.

Zuvor aber der Rückblick: Highlight des Jahres 2018 war die Förderaktion zur Neubestuh­lung des Theaters am Ring. Spen­den­gelder für 152 Stühle konnten in kurzer Zeit eingewor­ben werden, so dass der Gemein­de­rat, beeindruckt von diesem bürgerschaftlichen Engage­ment, die Gesamtfinanzierung bewilligte. Das Ergebnis ist optisch und hinsichtlich Sitzkomfort ein Genuss; etliche Stuhlpaten konnten sich davon in einer Sonderführung vor und hinter den Kulissen des Thea­ters überzeugen.

Großen Zuspruch hatte erneut das Projekt „Jugendabos“. Ausgelobt waren Theater- und Kon­zert-Abonne­ments für Jugendliche, die einen Textbeitrag erstellen, diesmal zum Thema „Musik, Tanz und Theater bringen in Bewegung“. Die Resonanz war großartig, und so wur­den nicht wie geplant zwanzig, sondern 46 Schüler ausgezeichnet.

Auf dem Programm der Versammlung standen natürlich auch die satzungsgemäßen Aufga­ben: Neuwahl des Vorstands, Kassenbericht und Bericht der Rechnungsprüfer. Der Vorstand hatte sich geschlossen zur Wiederwahl gestellt und so wurden Eberhard Hummel (1.Vorsitzender), Christine Tocha (2.Vorsitzende), Dr. Holger Westendorf (Schriftführer), Christian Schienle (Schatzmeister), Susanne Hussong (Beirätin) und Dr. Rhett Brüderl (Beirat) in ihren Ämtern bestätigt. Die Kassenlage des Vereins hat sich erfreulich entwickelt, daher konn­ten wiederum zahlreiche Projekte der Kulturszene in der Doppelstadt gefördert werden, zum Beispiel Theater- und Konzertbesuche von Schülern verschiedener Schulen oder „Kumfi“, der kleine Kulturführerschein, wie er an einigen Grundschulen erworben werden kann.

Was sollen künftige Schwerpunkte des kulturellen Angebots in Villingen-Schwenningen sein? Die Frage wurde lebhaft diskutiert, zugleich wurde aber auch das exzellente Angebot, das heute bereits besteht, hervorgehoben. Ein wichtiger Punkt im Jahr 2019 wird die Aus­ge­stal­tung des Bürkareals sein; dort bietet sich eine große Chance zur Weiterentwick­lung der Museums­landschaft. Dieses und andere Projekte wird der Freundeskreis in der öffent­lichen Diskussion eng begleiten.

 

Preisträger mit kostenlosen Jugendabos belohnt

12. November 2018

Preisverleihung

Jugendarbeit ist uns ein besonderes Anliegen! Daher bekommen bekommen auch diese Jahr Jugendliche von vier weiterführenden Schulen aus Villingen-Schwenningen für die Spielzeit 2018/19 gratis Karten und Jugendabonnements, gespendet vom Freundeskreis Kultur VS. 46 Schülerinnen und Schüler haben sich durch eigene, oft originelle und authentische Texte zum Thema „Musik, Tanz und Theater bringen Menschen in Bewegung und öffnen Türen. Nimm Stellung zu dieser Aussage“ qualifiziert und freuen sich nun, aus dem Angebot des Amts für Kultur ihre Wunschveranstaltungen auswählen zu dürfen.

Der Freundeskreis Kultur VS stiftet erneut 20 Jugendabos

27. September 2018

Auch in dieser Spielzeit ist es dem Freundeskreis Kultur Villingen-Schwenningen wieder ein Anliegen, Jugendlichen der Region zwischen 14 und 18 Jahren den Zugang zum Kulturprogramm des Oberzentrums zu öffnen. Er bietet daher für Schülerinnen und Schüler des Oberzentrums zwanzig Freiabonnements für vier Vorstellungen nach Wahl an.
Diese Aufführungen können aus dem gesamten musikalischen und darstellerischem Angebot, wie es das Amt für Kultur in seinem Spielzeitheft zur Saison 2018/19 veröffentlicht, frei zusammengestellt werden.
Die Modalitäten für die Teilnahme an der Aktion finden Sie hier.

Zeit für eine Neubesetzung: Stuhlpatenschaften

10. November 2017

Das Publikum wünscht sich schon lange komfortablere Stühle im Theater am Ring. Hierfür reicht eine weitere Neupolsterung jedoch nicht aus, stattdessen ist ein kompletter Austausch der Bestuhlung nötig. Die neuen dunkelroten Polstersessel werden über eine verlängerte Sitzfläche, eine höhere Rückenlehne sowie längere Armlehnen verfügen und mehr Beinfreiheit garantieren. Dieser erhöhte Komfort ist durch einen größeren Reihenabstand möglich, wodurch die Bestuhlung des Theaters künftig auf insgesamt 684 Sitze reduziert wird.
Um die Neubestuhlung zu ermöglichen, hat der Freundeskreis Kultur Villingen-Schwenningen e. V. die Stuhlpatenschaften ins Leben gerufen. Jeder kann Stuhlpate werden und sich damit aktiv für das Kulturleben der Stadt engagieren.

Hier finden Sie den Flyer zu dieser Aktion.

Die überarbeitete Version der Beratungsfirma KGSt zur Kulturpolitik der Doppelstadt

05. Mai 2017

Inzwischen liegt die überarbeitete Fassung der Beratungsfirma KGSt zur Stadtentwicklung vor. Nach dem Entsetzen, das die Erstausgabe im Bereich der Kultur ausgelöst hat, nach verschiedenen Leserbriefen und Stellungnahmen dazu und nach der öffentlichen Anhörung versprach der verantwortliche Verfasser, Herr Greskowiak, Kritik und Anregungen in eine verbesserte Version aufzunehmen. Nichts davon ist nun hinsichtlich seiner Sicht der Kulturentwicklung in VS geschehen!

In der Analyse der KGSt wird das Angebot des Kulturamt der Stadt zwar gelobt, in den Empfehlungen für die Weiterentwicklung aber letztlich als überflüssig beurteilt. Völlig unrealistisch geht das Büro davon aus, dass Vereine, Unternehmen und Private aufgrund ihres „bürgerschaftlichen Engagements“ das Kulturangebot „bedarfs- und nachfrageorientiert“ vollständig ausgestalten könnten, es eines eigenes Programm des Kulturamts nicht bedürfe. Auch der „Bildungsauftrag von Kultur“ würde durch „Private“ ausreichend abgedeckt. Ob dadurch jedoch größere oder andere Zielgruppen als bisher angesprochen würden, erscheint äußerst zweifelhaft.

Bei allem Respekt vor der Leistung solcher Vereine und Ehrenamtlichen, die auch weiterhin eine Förderung durch die Stadt verdienen, kann deren Angebot die Spitzenqualität und die gezielte, systematische Bildungsarbeit des Amts für Kultur nie erreichen. Professionelle Theater- und Opernensembles aus dem gesamten deutschsprachigen Raum, Konzerte international führender Orchester, Modern Dance aus der ganzen Welt und Bildende Künstler von Rang wird man dann in VS nicht mehr erleben. Das international hoch geschätzte Konzerthaus am Franziskaner stünde meist leer, das in den 1990er Jahren grundlegend aufgerüstete Theater am Ring wäre eine im Nachhinein überflüssige Fehlinvestition.

Die 150.000 Nutzer von Kultureinrichtungen der Doppelstadt aus der ganzen Region würden einfach missachtet – ein Imageschaden von nicht absehbaren Konsequenzen für den Standort VS. Zudem stehen die Vorschläge der KGSt in krassem Widerspruch zum Kulturleitbild, das sich die Stadt selbst erarbeitet hat.

Die 1972 mit Einrichtung des Oberzentrums politisch gewollte Aufwertung ländlicher Bereiche würde unterlaufen und sträflich zunichte gemacht. Ein bedeutender Standortfaktor, der die Stadt herausragen lässt und nicht wenigen Unternehmen, Führungskräften und Mitarbeitern für die Ansiedlung in VS wichtig ist, würde ohne Not zerstört. Villingen-Schwenningen würde in die Provinzialität gestoßen, Ausstrahlung verlieren, die ganze Region würde kulturell verarmen.

Wir wundern uns, wie unwissend, ja zerstörerisch die KGSt im Bereich Kultur vorgeht. Will oder kann sie die Konsequenzen nicht sehen?

Wir hoffen, dass unser Oberbürgermeister und die Entscheidungsträger in Gemeinderat und Stadtverwaltung diese Konsequenzen im Blick haben. Der Freundeskreis Kultur VS e.V. wird auf jeden Fall weiterhin mit allen ihm zur Verfügung stehenden Argumenten dafür kämpfen, unsere Doppelstadt kulturell attraktiv und niveauvoll zu erhalten.

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